Engagement für die an den Rand Gedrängten
Jesus stellte Menschen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden, in die Mitte. Das ist Auftrag für uns als Freckenhorster Kreis, in Kirche und säkularer Gesellschaft energisch Einspruch zu erheben, wo immer Menschen ausgegrenzt werden: weil sie geschieden und wiederverheiratet sind, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, weil sie als Frauen nicht gleichberechtigt sind, weil sie obdachlos und arm sind, weil sie in ungerechten Arbeitsverhältnissen ausgebeutet werden …
Dabei darf es nicht bei Erklärungen und Protesten bleiben, sondern unser Engagement zeigt sich auch in finanzieller Unterstützung sowie in der Mitarbeit in Gruppen, Initiativen und Organisationen, die sich dem Kampf gegen menschenverachtende Verhältnisse verpflichtet wissen.
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22.02.2026 | Freckenhoster Kreis
Zwischen Leid, Verantwortung und Hoffnung – Eine Stimme für Menschlichkeit im Nahostkonflikt
Erklärung des Freckenhorster Kreises
Angesichts der eskalierenden Gewalt in Israel und Palästina richtet der Freckenhorster Kreis den Blick bewusst auf das Verbindende: auf die unverlierbare Würde jedes Menschen – jenseits politischer Lager, religiöser Zugehörigkeiten oder nationaler Narrative.
Die Erklärung benennt klar das Leid auf allen Seiten: das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023, die Geiselnahmen, die Zehntausenden Toten im Gazakrieg, die Not der Zivilbevölkerung in Gaza wie auch die Bedrängnis palästinensischer Menschen im Westjordanland. Hinter jeder Zahl stehen Gesichter, Geschichten, Hoffnungen. Menschlichkeit verlangt, sie alle zu sehen.
Dabei unterscheidet der Freckenhorster Kreis deutlich zwischen Regierungen und Bevölkerungen. Antisemitismus wird entschieden verurteilt – ebenso wie jede Form von Terror, Kriegsverbrechen, kollektiver Bestrafung oder religiös begründeter Gebietsansprüche. Kritik darf nicht verstummen, aber sie muss getragen sein von Verantwortungsbewusstsein und der Bereitschaft zum Dialog.
Aus christlicher Perspektive erinnert die Erklärung an die Geschwisterlichkeit aller Menschen und an den Auftrag zu aktiver Gewaltfreiheit. Sie ruft dazu auf, jene Kräfte in Israel und Palästina zu stärken, die sich weigern, Feinde zu sein – Menschen, die trotz allem an gerechte Sicherheit, gegenseitige Anerkennung und Zusammenarbeit glauben.
Gerade vor dem Hintergrund deutscher Geschichte fordert der Text eine differenzierte, verantwortliche Solidarität: nicht kritiklose Parteinahme, sondern hörbereite Mitmenschlichkeit.
Die vollständige Erklärung lädt ein, tiefer einzusteigen – in historische Zusammenhänge, ethische Fragen und konkrete Perspektiven für einen gerechten Frieden. Sie ist ein Plädoyer dafür, auch in Zeiten größter Polarisierung den Raum für Dialog, Gewissen und Hoffnung offenzuhalten.
„Zwischen Leid, Verantwortung und Hoffnung …“ hier zum Download [PDF-Dokument] | Freckenhorster Kreis, Februar 2026
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04.05.2025 | Freckenhoster Kreis
Option für die Geflüchteten
Erklärung des Freckenhorster Kreises
Im Augenblick erleben wir eine heftige Diskussion im Bereich der Flüchtlingspolitik.
Der Freckenhorster Kreis als Kreis engagierter Christen*innen im Bistum Münster stellt sich an die Seite der Flüchtlinge und in der Flüchtlingsarbeit Engagierten und unterstreicht – gerade angesichts der Rechtspolitischen Positionen – das Recht auf Asyl.
Er bringt die biblische Grundlage ins Spiel und ermutigt alle Menschen, sich für Mitmenschen auf der Flucht einzusetzen. Auf diesem Hintergrund ist die Erklärung des Freckenhorster Kreises ein Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzung.
Die Erklärung ist auch im Sinne einer Ermutigung des christlichen Engagements für die zu verstehen, die auf offene Türen anderer verwiesen sind und auf Menschen, die ihnen zur Seite stehen. Gott sei Dank gibt es sie – als Menschen guten Willens und / oder engagierte Christen.
„Option für die Geflüchteten“ hier zum Download [PDF-Dokument] | Freckenhorster Kreis, im Frühjahr 2025
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28.11.2018 | Norbert Mette
Glut in der Stadt
Vortrag anlässlich der Jubiläums „40 Jahre Neues Gasthaus“ in Recklinghausen
Prof. Mette beschreibt die Frage nach der Gerechtigkeit für die unschuldig und ungerecht leidenden Opfer unseres geschichtlichen Lebens als grundlegend für den christlichen Glauben. Gott sieht das Elend seines Volkes und hört seinen Schrei, der ihm zu Herzen geht. Gott lässt sich von der Not anrühren und schafft Recht. Kultische Praxis ist nur dann im Sinne Gottes, wenn sie im Einklang mit der sozialen Praxis steht.
Jesus sagt eine Umkehrung der herrschenden Verhältnisse an. Der prophetische Dienst Jesu gibt dem in Armut gehaltenen und unterdrückten Volk Hoffnung.
Die Menschen sind eingeladen, am Aufbau von Gottes Reich mitzuwirken. Wenn das, was vorhanden ist, gerecht geteilt wird, ist genug für alle da. Aus dem Glutkern biblischer Spiritualität heraus bilden das Gasthaus und die Gastkirche einen wärmespendenden Glutofen in der und für die Stadt.
Glut in der Stadt – Vortrag anlässlich der Jubiläums „40 Jahre `Neues Gasthaus´“ hier zum Download [PDF-Dokument] | Norbert Mette
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03.10.2017
Freckenhorster Kreis für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren
Nach dem Verbot eines Segnungsgottesdienstes in Emmerich durch Bischof Genn bekräftigt der Freckenhorster Kreis seine Forderung, dass alle Christinnen und Christen durch die Kirche gesegnet werden müssen. Der Segen kommt von Gott, und die Kirche darf den Segenswunsch nicht verweigern.
„Freckenhorster Kreis für Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren“ hier zum Weiterlesen [PDF-Dokument] | Freckenhorst
