Der Freckenhorster Kreis

Der Freckenhorster Kreis lädt jährlich zu drei offenen Treffen ein:

  • Die Besinnungstage im Januar setzen einen geistlichen Impuls.
  • Die Vollversammlung im Frühjahr widmet sich einem Themenschwerpunkt, dem Austausch über die Arbeit des Kreises und der Untergruppen sowie der Planung. Die Vollversammlung kann Beschlüsse fassen. Stimmberechtigt sind Mitglieder des Freckenhorster Kreises. Bei der Versammlung werden drei Mitglieder zu Sprecher*innen gewählt.
  • Die Jahrestagung im Herbst befasst sich mit theologischen, gesellschaftlichen oder spirituellen Themen, vor allem mit einem vorher beschlossenen Jahresthema.

Möchten Sie Mitglied im Freckenhorster Kreis werden? Einfach ans Büro schreiben! Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 35 €. Zudem gibt es eine Schnupper-Mitgliedschaft, den Interessierten-Status. Dafür erbitten wir einen Beitrag von 7,50 € im Jahr.

 

Kontakt

 

Büro des Freckenhorster Kreises

Freckenhorster Kreis im Bistum Münster
Ludger Ernsting (Sprecher)
Heilige-Geist-Str. 7

45657 Recklinghausen

Telefon: 02361-23273
Telefax: 02361 13 948
E-Mail:

Freckenhorster Kreis | Monika OttoMonika Otto arbeitet ehrenamtlich in unserem Büro. Sie beantwortet gerne Fragen, verschickt Informationen und Einladungen und die FK-Informationen, und sie macht die Adressverwaltung der rund 280 Mitglieder und 150 Interessenten. Wenn sie mal nicht weiter weiß, stellt sie Kontakt mit den zuständigen Leuten aus dem Freckenhorster Kreis her.

Finanzen

Kontenführung, Beiträge, Spenden, Spendenquittungen

Freckenhorster Kreis
Ludwig Wilmes
Albachtener Straße 101e
48163 Münster
Telefon: (0 25 36) 14 08
Telefax: (0 25 36) 34 49 46
E-Mail:

Konto für Beitragszahlungen

IBAN: DE69 4006 0265 0003 7997 00

 

Sprecher*innen

 

Freckenhorster Kreis | Astrid BrücknerAstrid Brückner aus Herne
geb. 1966 in Hohenlimburg
Sprecherin des Freckenhorster Kreises seit 2019

Goethestr. 15 • 44623 Herne
Tel. 0171 742 49 19
E-Mail:

An der Gastkirche Recklinghausen habe ich erfahren, dass dort auch Mitglieder des Freckenhorster Kreises mitmachen. Sie haben mich auf den Kreis aufmerksam gemacht und ich beschäftigte mich näher damit, z.B. mit der Gründungserklärung. Durch die Ansätze des II. Vatikanischen Konzils sehe ich die Chance, dass die Kirche Erneuerung erfährt und nicht mit dem „Totschlag-Argument“ der weltweiten Einheitskirche jegliche Reform und Modernisierung verwehrt wird.
Leider führten die Anstöße des Konzils wie z. B. das Dekret über das Laienapostolat nicht zu der Dynamik und fortlaufenden Weiterentwicklung, die ich mir gewünscht hätte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

„Ich möchte gern Teil der Veränderung sein!”

Wir beraten im Freckenhorster Kreis fundiert über grundsätzliche Themen (z.B. verständliche Sprache in der Liturgie, Ausrichtung der Seelsorge am Evangelium/dem Menschen zugewandt), aber auch brandaktuelle Fragen des heutigen Glaubens (z.B. was bedeutet die Instructio des Papstes für das Gemeindeleben vor Ort, Rolle der Frauen in der Kirche, Glauben leben in Zeiten von Corona). Die Diskussionen sind offen – als Nicht-Theologin fühle ich mich gut angenommen und bringe meine Meinung ein. Wenn kontrovers diskutiert wird, kommen die besten Ergebnisse zustande. Einer allein kann nie so viele Aspekte bedenken.

Es ist mir wichtig, dass ich nicht für mich allein ausmachen muss, ob ich weiter in dieser Kirche sein will, wo die verfasste Kirche meiner Freude am Glauben zuweilen im Wege steht, wenn nicht der Mensch im Mittelpunkt ist, sondern das Festhalten an Machtstrukturen und Hierarchien. In unseren Auseinandersetzungen wird mir klar, dass der Ärger über manch Formales (z.B. Umgang mit Wiederverheirateten, die Vermögenssituation mancher Bistümer) zweitrangig ist und es sich lohnt, auf den Kern des Glaubens zu schauen. Und auf die Frage, wie ich ihn konkret leben will.

Ich wünsche dem Freckenhorster Kreis, dass er entbehrlich wird, weil die katholische Kirche das II. Vatikanische Konzil lebt.

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Freckenhorster Kreis | Ludger ErnstingLuder Ernsting aus Recklinghausen
geboren in Rheine – Catenhorn, geprägt von der Jugendarbeit in der aufgeschlossenen Zeit der frühen 70iger Jahre
Der-Heilige-Geist-Str. 7 • 45657 Recklinghausen
Tel. 02361 232 77
E-Mail:

Studium in Münster und Freiburg, Arbeit bei Prof. Johann Baptist Metz, nach dem Studium: Gemeindepraktikum in Lünen und Tätigkeit im Bergbau,
1985 Diakon in Ahaus, nach 3 Kaplansstellen 1991 für 15 Jahre Pfarrer in Dorsten, seit 2009 an Gasthaus und Gastkirche Recklinghausen.

Als junger Theologiestudent habe ich den Freckenhorster Kreis kennengelernt und an Veranstaltungen mit Kardinal Arns und Bischof Dom Helder Camara teilgenommen. Die befreiungstheologische Dimension und die kirchenkritische Position hat mich angesprochen. So kam ich etwa im Jahr 1980 zum FK. In allen Begegnungen im Freckenhorster Kreis habe ich viel gelernt. Besonders bereichert haben mich die Mitarbeit im Ost-West-Kreis und die Brasilien-Kontakte.

Die Beweggründe meines Eintritts sind noch immer tragend: Ich schätze die theologische Suche, Auseinandersetzung und Positionierung im FK.

„Der Freckenhorster Kreis bedeutet mir theologische Heimat, Grenzen überschreitende Perspektive (Ost und West, Nord und Süd, ökumenisch, in gesellschaftlichen Fragen), Auseinandersetzung, Verbundenheit, ‚Gesinnungsgenossenschaft‘.”

Sie gut tut in dieser Kirche, die ich mir nicht stehlen lassen möchte.

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Freckenhorster Kreis | Ludger FunkeLudger Funke aus Drensteinfurt
geb. 1946 in Rheine
1973 Diakon in Ibbenbüren,
1974 zum Priester geweiht, Tätigkeit als Kaplan in Ahlen, Lünen und Coesfeld, als StudentInnenpfarrer in Münster und von 1993 bis 2017 als Gemeindepfarrer in Duisburg-Homberg.
Hammer Str. 17 • 48317 Drensteinfurt
Tel. 0152 554 50 706
E-Mail:

Mitglied des Priesterrats im Bistum Münster von 1992 bis 2013
Sprecher des Freckenhorster Kreises seit 2006.

1972 bin ich Mitglied im Freckenhorster Kreis geworden. Mit Gleichgesinnten wollte ich mich dafür einsetzen, dass die Reformanliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht versanden und nicht in Vergessenheit geraten:

Kirche an der Seite der Armen und Bedrängten
und Gleichberechtigung der Frauen.

Warum? Weil ich ein „biblisch Reformierter“ sein und immer mehr werden möchte. Darum geht es mir auch weiterhin. „Ecclesia semper reformanda!“
Das Bemühen darum kann nicht vielfältig genug sein –

hier vor Ort im Bistum Münster und weltweit.

Da geht es um Umkehr, wie sie die Bibel fordert, verstärkte Anteilnahme an den Sorgen und Nöten der Armen, Einsatz für die „Eine Welt“: Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, Ja zur „verbeulten“ Kirche, Überwindung hierarchischer Strukturen, die sich überlebt haben, Gleichberechtigung der Frauen…

Dankbar bin ich dem Freckenhorster Kreis für die vielfache Gesinnungsgenossenschaft, die ich immer wieder innerhalb des Kreises erfahren darf.

Allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden des FK wünsche ich einen langen Atem und die Fülle des guten Geistes Jesu.

 

 

Der Ständige Arbeitskreis

 

Der Arbeitskreis schaut auf kirchliche, theologische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er koordiniert die Regionalgruppen und Arbeitskreise und sorgt dafür, dass die Tagungen stattfinden. Zum Ständigen Arbeitskreis gehören im Moment 13 Frauen und Männer aus unterschiedlichen Regionen des Bistums.

Alle Mitglieder des FK sind eingeladen, an den Treffen des Ständigen Arbeitskreises teilzunehmen. Sie finden zehnmal pro Jahr in Recklinghausen statt. Die nächsten Termine erfahren Sie im FK-Büro.

E-Mail:

 

Regionalgruppen und Arbeitskreise

 

Regionalgruppe Münster

Erika Becker
Immanuel-Kant-Str. 10
48161 Münster
Telefon: (0 25 33) 677
E-Mail:

Ludwig Wilmes
Albachtener Straße 101 e
48163 Münster
Telefon: (0 25 36) 14 08
E-Mail:

Der Regionalkreis Münster ist offen für alle, die in und um Münster wohnen oder den Weg dorthin nicht scheuen. Etwa alle 2 Monate treffen wir uns privat zum Austausch über Bücher, zur Diskussion über aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft und ab und zu auch zu einem Gottesdienst.

 

Regionalgruppe Recklinghausen/Marl

Heinz B. und Ingrid Terbille
Baltrumstraße 23
45665 Recklinghausen
Telefon: (0 23 61) 4 61 17
Telefax: (0 23 61) 49 20 49
E-Mail:

Peter Möller und Mathilde Storm
Hunsrückstraße 24
45665 Recklinghausen
Telefon: (0 23 61) 49 11 94
E-Mail:

Ferdinand Kerstiens
Jürgen-Schmeling-Str. 10
45768 Marl
Telefon: (0 23 65) 10 53 33

Christel Bußmann
Jürgen-Schmeling-Str. 10
48163 Marl
Telefon: (0 23 65) 10 53 35

Wir verstehen uns als Basisgemeinde (oder auch Interessengemeinde) innerhalb bestehender Gemeinden. Im Vordergrund steht die Suche und Pflege ökumenischer Spiritualität, die ihren Ausdruck findet im regelmäßigen Abendmahl in der Gruppe (die offen ist für alle, die sich einladen lassen) und in lokalen christlich-politischen Aktionen.

 

Arbeitskreis Armut und Solidarität

Alo Echelmeyer
Wichernstraße 5
48147 Münster
Telefon: (02 51) 2 24 29
E-Mail:

Jahr an der Seite der Armen Steinkamp

Impuls Flötotto

Impuls Sr. Klara Maria

 

Arbeitskreis jüngerer Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Münster

Wilhelm Kolks
Mehrumer Str. 12
46562 Voerde-Spellen
Telefon: (0 28 55) 56 56
E-Mail:

Die Geburtsstunde für den AK „Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Münster“ schlug am 18.10.1994, als sich rund 20 PastoralreferentInnen, Kapläne und Pfarrer auf Initiative von Ludger Ernsting und Wilhelm Kolks in Dorsten trafen.

Gedacht war an eine eigenständige „Initiative jüngerer Seelsorger und Seelsorgerinnen“, die meist im pastoralen Dienst der Diözese Münster tätig sein sollten und theologisch das Anliegen des Freckenhorster Kreises um den konziliaren Geist teilten. Getreu dem Motto Heinrich Bölls „Einmischung ist die einzige Form, realistisch zu sein“, traf man sich zweimal jährlich für einen Studientag und auch in Regionalgruppen, um vor allem das Diözesanforum kritisch zu begleiten, das Verhältnis zwischen Laien und Priestern im pastoralen Dienst auszuloten und sich in die Diskussion um die Neustrukturierung der Seelsorge einzumischen…

Momentan machen regelmäßig im Arbeitskreis mit: Gabi Ibing, Joachim van Eickels, Ludger Ernsting, Wilhelm Kolks, Cilly Scholten und Matthias Masuch.

Da es sich im Laufe der Jahre zeigte, dass die eigentliche Arbeit aber von einer Kerngruppe geleistet wurde, andere nur sehr sporadisch an den Treffen teilnahmen und alle mit der pastoralen Terminfülle leben, stellte sich die Frage, ob ein Zusammengehen mit dem FK nicht sinnvoll sei. Nachdem wir diese Frage für uns positiv entschieden hatten, wandelte sich die „Initiative“ zu einem Arbeitskreis, der sich vier- bis sechsmal im Jahr trifft, um vor allem Fragen zu diskutieren, die hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dienst des Bistums betreffen.

Mittlerweile sind jüngere Seelsorgerinnen und Seelsorger dazu gekommen, aber auch die Gründungsmitglieder sind inzwischen über 50 und dem AK treu geblieben, sodass wir uns inzwischen als „Kreis von Seelsorgerinnen und Seelsorgern“ verstehen. Bei unseren Treffen stehen Fragen der Entwicklung in unserem Bistum, dem Bistum als Arbeitgeber, kirchenpolitische und theologische Themen im Mittelpunkt. Der Arbeitskreis ist offen auch für alle, die pastoral im Bistum Münster tätig sind und auch mal „hineinschnuppern“ möchten, weil sie den Austausch suchen. Die Termine der abendlichen Treffen können bei den Mitgliedern erfragt werden.

 

Unsere Geschichte

 

50. Geburtstag des Freckenhorster Kreises

Vor 50 Jahren wurde der Freckenhorster Kreis gegründet. Die Teilnehmer*innen der Jahrestagung vom 2. bis 3. Oktober 2019 haben einen Text als „Freckenhorster Ermutigungen“ verabschiedet.

Freckenhorster Kreis 2019

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50. Geburtstag des Freckenhorster Kreises am 11.04.2019

190 Gäste folgten der Einladung nach Münster:

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Ludger Funke

„Suche Frieden“ – Der Freckenhorster Kreis beim Katholikentag in Münster vom 9. bis zum 13. Mai 2018

Seitens des Ständigen Arbeitskreises hatten wir uns dazu entschieden, am Katholikentag in Münster teilzunehmen. Das ist auf dreifache Weise geschehen:

Am Donnerstagabend (10. Mai) haben wir um 22.00 Uhr zu einem Nachtgebet in die Mutterhauskirche der Clemensschwestern eingeladen. Die Leitung hatten Gaudentia Bröcker, Ludger Ernsting und Heinz-Bernd Terbille übernommen. Das Nachtgebet stand unter dem Thema „Friede in flüchtiger Welt – Kein Friede ohne Gerechtigkeit“. Die Resonanz war gut. Gebete, Texte und die musikalische Gestaltung haben ein sehr positives Echo gefunden. […]

„Suche Frieden“ – Der Freckenhorster Kreis beim Katholikentag in Münster vom 9. bis zum 13. Mai 2018″ hier zum Weiterlesen [PDF-Dokument] Bericht von Ludger Funke

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  • April 1969:
    Gründung des Freckenhorster Kreises (FK) in Freckenhorst mit rund 40 Priestern des Bistums Münster,
  • Mai 1969:
    Verabschiedung der Gründungserklärung durch 100 Priester. (Link auf Gründungserklärung und Fortschreibung),
  • In den ersten Jahren Schwerpunkt auf innerkirchlichen Themen,
  • 1972:
    Öffnung des Kreises für Laien und damit auch für Frauen, dadurch verstärkte Bedeutung gesellschaftlich-politischer Themen (Frieden Kernkraft, 1. Golfkrieg)
  • Anfang der siebziger Jahre:
    Beginn des Engagements des Freckenhorster Kreises in Brasilien als wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit bis heute,
  • Ende der achtziger Jahre:
    Beginn der Kontakte mit Menschen in der Ukraine.

Hans Werners: Ein kurzer Blick auf den Beginn des Freckenhorster Kreises
(Anlaß des 25-jährigen Jubiläums des FK)

Rede Kerstiens: Zum 80. Geburtstag von Hans Werners

Predigt von Ferdi Kerstiens zum Tod von Horst Goldstein (2003)

Gründungserklärung des Freckenhorster Kreises aus dem Jahr 1969
(Grundsatz 1)

Weiterführung der Gründungserklärung (1979)
(Grundsatz 2)

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Hans Werners zum Gedenken

Mit überzeugenden, lebendigen Worten erinnert Ferdi Kerstiens an Pfarrer Hans Werners (1914 – 1995), einen der Initiatoren des Freckenhorster Kreises im Sommer 1969. Kerstiens war enger Mitarbeiter von Werners in der Katholischen Studentengemeinde Münster.

„Ich bin dankbar, dass ich Hans kennenlernen durfte. Ich habe viel von ihm gelernt. Hans las die Zeichen der Zeit und wandelte sich dabei. Sein Horizont wurde immer weiter. Er war ein faszinierender Mensch und ein treuer Zeuge des Evangeliums, von dem er lebte. Bei ihm habe ich erlebt, dass Theologie Leidenschaft wecken kann.

Seine Erfahrung als Sanitätssoldat im Zweiten Weltkrieg prägte ihn. Ein sterbender evangelischer Pfarrer schenkte ihm seine zerlesene Ausgabe des Neuen Testaments. Die hütete Hans durch alle Widerfahrnisse und Kontrollen und las darin, fand Kraft, auch die russische Kriegsgefangenschaft zu überstehen. 1989 gab er den Impuls zu einer Reise des Freckenhorster Kreises unter dem Motto: Versöhnung mit den Völkern der Sowjetunion.

Kirche St. Johannes in Recklinghausen, dem Geburtsort von Hans Werners. © Foto Markus Gutfleisch

Bild: Kirche St. Johannes in Recklinghausen, dem Geburtsort von Hans Werners. (© Foto von Markus Gutfleisch)

Hans war zunächst sehr hierarchisch geprägt. Demokratische Mitbestimmung und gesellschaftspolitisches Engagement innerhalb der Kirche setzten sich bei ihm schrittweise durch. Inzwischen hatte sich für ihn der kirchliche Wind gedreht. Er war zornig über die römischen Machenschaften, die das 2. Vatikanische Konzil zurückdrängen und wieder in hierarchischem Zentralismus alles bestimmen wollten. Später wurde er in die Synode der westdeutschen Bistümer gewählt. Als Sprecher der Glaubenskommission arbeitete er an der Erklärung „Unsere Hoffnung“ mit. Es lohnt sich, diesen Text zu lesen.“

Kerstiens nennt schließlich die Kontakte zu Befreiungstheologen und Bischöfen aus Lateinamerika. Mehrere Bischöfe besuchten den Freckenhorster Kreis; sie wurden Freunde. Hans Werners hat Reisen nach Brasilien gemacht und Sozialprojekte besucht. Daraus entwickelten sich Partnerschaften, die bis heute bestehen. […]

Text zum Weiterlesen [PDF-Dokument]

 

Bibliografie

Veröffentlichungen 2021

BÜNKER A: Kirchenaustritte – Ursachen und Anlässe, in: SKZ 189 (2021) 06, 25. März, 134f. und Vollversion: https://www.kirchenzeitung.ch/article/ursachen-und-anlaesse-22196

LÜKE U: Der trinitarische Monotheismus und seine Konsequenzen für das heutige Menschenbild. In: Grunwald, A. (Hrsg.): Wer bist Du, Mensch? Transformationen menschlichen Selbstverständnisses im technischen Fortschritt. Freiburg/ Basel/ Wien 2021, S. 384 – 405

Veröffentlichungen 2020

BÜNKER A: Mehr als nur zwei Päpste. Vom Katholizismus zur Katholizität, in: futur2. Zeitschrift für Strategie & Entwicklung in Gesellschaft und Kirche, 1 (2020), http://www.futur2.org/article/mehr-als-nur-zwei-paepste-vom-katholizismus-zur-katholizitaet/

BÜNKER A: Anstrengend – Pluralität in Kirche und Gesellschaft, in: ITE Nr. 4, Oktober 2020, S. 10f.

BÜNKER A: Partizipation lernen – postmigrantisch Kirche werden, in: ZPTh Zeitschrift für Pastoraltheologie 40 (2020) 1, 59 – 74, URN: urn:nbn:de:hbz:6:3-zpth-2020-27459.

BÜNKER A: Recht auf Ehe, Lebensgemeinschaft und Familie, Leadbeitrag der Ausgabe, in: SKZ Schweizerische Kirchenzeitung 188 (2020)13, 249.

BÜNKER A, zusammen mit BECK W: «Es darf ruhig verrückt sein!» – Wirklich? Zur Beobachtung pastoralen, kirchlichen und theologischen Umgangs mit den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie, in: Lebendige Seelsorge 75 (2020) 6, S. 442 – 446.

KERSTIENS F: Corona und Kirche, in: pc-Korrespondenz 2020/2

LÜKE U: Corona – eine Herausforderung für Glaube, Seelsorge und Theologie. In: Wissenschaft und Weisheit. Franziskanische Studien zu Theologie, Philosophie und Geschichte. Bd. 83, Münster 2020, S. 242-250

LÜKE U in: Dienberg, Th./ Winter, St. (Hrsg.): Mit Sorge in Hoffnung. Zu Impulsen aus der Enzyklika ‚Laudato si‘ für eine Spiritualität im ökologischen Zeitalter. Regensburg 2020, In: Wissenschaft und Weisheit.

LÜKE U: Franziskanische Studien zu Theologie, Philosophie und  Geschichte. Bd. 83, Münster 2020, S. 308-312

LÜKE U: Wunderschön prächtige? – O, Maria, hilf! 07.05.2017. Link zum Beitrag auf der Seite Katholische Hörfunkarbeit im Deutschlandfunk: http://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau:broadcast_id=94

METTE N: Synodalität – praktisch, in: Concilium 56 (2020) S. 331-336.

METTE N: 705. Edmund Erlemann – ein Wirken aus der „Sprengkraft des Evangeliums“, in: Stiftung Volksverein Mönchengladbach durch Johannes Eschweiler (Hg.), Ein Kämpfer mit versöhntem Herzen. Edmund Erlemann 1935-2015, Mönchengladbach 2020, S. 281-284.

Veröffentlichungen 2019

BÜNKER A und SIGG St: Die Menschen ins Zentrum stellen, in: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI (Hg.): Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahre SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2019, S. 7f.

BÜNKER A: Der Katholische Konfessionsteil St. Gallen gründet das SPI, in: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI (Hg.): Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahre SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2019, S. 21 – 23.

BÜNKER A: Pastoral wird zur Frage – und zur Chance, in: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI (Hg.): Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahre SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2019, S. 41f.

BÜNKER A: Ringen um eine Vision für die Kirchenentwicklung, in: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI (Hg.): Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahre SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2019, S. 71 – 73.

BÜNKER A: Röstigraben und Migration: Vielfalt belebt – und trennt, in: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI (Hg.): Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahre SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2019, S. 89 – 91.

BÜNKER A: Potenziale der katholischen Kirche in der Schweiz, in: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI (Hg.): Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahre SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, St. Gallen, Edition SPI, 2019, S. 143 – 145.

BÜNKER A: Religionssoziologische Entwicklungen in der Schweiz: Perspektiven für Firmkonzepte, in: Nicola Ottiger, Monika Jakobs, Markus Arnold (Hg.): Firmung. Theorie und Praxis eines eigenwilligen Sakraments (Kontext Katechese Band 2), Luzern 2019, S. 56 – 60.

BÜNKER A: Prayer 4.0: Spiritualität digital unterstützen, in: feinschwarz.net, 1. April 2019, link https://www.feinschwarz.net/prayer-4-0-digitale-unterstuetzung-fuer-spiritual-progress/

COLLET G: „Andern erzählen, wo es Brot gibt“. Aspekte einer missionarischen Spiritualität, in: Begegnung als Mission. Zwischen interkultureller Theologie und verantwortlichem Glauben, (Hg.) M. Biehl / U. Plautz, Hamburg 2019, S. 33-44.

LÜKE U: Das Glaubensbekenntnis vor den Anfragen der Gegenwart. Freiburg/Basel/Wien 2019

LÜKE U: Am Sonntagmorgen, Deutschlandfunk 22.12.2019 https://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau%5Bsubmit%5D=1&drau%5Bstation_id%5D=4&drau%5Bsearchterm%5D=l%C3%BCke&drau%5Bfrom%5D=&drau%5Bto%5D=&drau%5Bbroadcast_id%5D=94

METTE N: „Wir stecken mitten im dritten Weltkrieg“ Papst Franziskus), in: P. M. Zulehner/T. Halik (Hg.), Wir teilen diesen Traum. Theologinen und Theologen aus aller Welt argumentieren Pro Papa Francis, Ostfildern 2019, S.  1220-1240.

METTE N: Kommunikation des Evangeliums – insbesondere mit der heranwachsenden Generation – im digitalen Zeitalter, in: Zeitschrift für Praktische Theologie 39 (2019) S. 107-122.

METTE N: „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit“ (Mt 6,33), in: imprimatur 52 (2019) S. 220-223.

LÜKE U: Gottes Ebenbild in der Welt. Der Mensch im Fokus schöpfungstheologischer und evolutionsbiologischer Erwägungen. In: Rahner, J./ Söding, T. (Hrsg.): Kirche und Welt – ein notwendiger Dialog. Stimmen katholischer Theologie. Quaestiones Disputatae Bd. 300, Freiburg/ Basel/ Wien 2019, S. 283 – 295.

STEINKAMP H: „…sondern erlöse uns von dem Bösen“.  Zwischen Drogenabhängigkeit und Geld-Macht-Sucht. In: R. Riess (Hg.): Dem Entsetzen täglich in die Fratze sehen. Über die dunkle Seite des Menschen. Darmstadt 2019, S. 138-144.

Veröffentlichungen 2018

BÜNKER A: Mit spirituellen Unterschieden umgehen, in: Peter Hundertmark, Hubertus Schönemann (Hg.): Pastoral hinter dem Horizont. Eine ökumenische Denkwerkstatt (KAMP-kompakt 6, hg. von der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral, Erfurt), Erfurt 2018, S. 35 – 40.

BÜNKER A: Pastoralplanung und der Horizont der Pastoral – eine Verhältnisbestimmung, in: Peter Hundertmark, Hubertus Schönemann (Hg.): Pastoral hinter dem Horizont. Eine ökumenische Denkwerkstatt (KAMP-kompakt6, hg. von der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral, Erfurt), Erfurt 2018, S. 79 – 82.

BÜNKER A: Gut, dass wir uns fremd sind, Wort zur Woche, in: Sonntag, 4 (2018), 12.

BÜNKER A: Beschämendes lieber dem Fremden erzählen, Wort zur Woche, in: Sonntag, 9 (2018), 12.

BÜNKER A: Den Reiz des Exotischen wahren, Wort zur Woche, in: Sonntag, 14 (2018), 12.

BÜNKER A: Den zweiten Blick wagen, Wort zur Woche, in: Sonntag, 19 (2018), 12.

BÜNKER A: Eindeutig uneindeutig glauben, Wort zur Woche, in: Sonntag, 24 (2018), 12.

BÜNKER A: Von fremden Tellern essen, Wort zur Woche, in: Sonntag, 29 (2018), 12.

BÜNKER A: Begleiter auf dem Weg in die Zukunft. Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) forscht, berät und plant seit 50 Jahren für die katholische Kirche in der Schweiz, in: Schweizerische Kirchenzeitung SKZ, 186 (2018) 23, S. 498f.

KERSTIENS F: Von der politischen Theologie zum (kirchen-)politischem Engagement, in: Michael Rainer u.a. (Hrsg): Theologie in gefährdeter Zeit, Festschrift J.B. Metz, Münster 2018, S. 234-237

KERSTIENS F: Trotz allem: Hoffnung, Biblisch-politische Anstöße, Fromm-Verlag 2018

LÜKE U: Wissenschaft – Wahrheit – Weisheit. Theologische Standortbestimmungen. Quaestiones Disputatae Bd. 293. Hrsg.: Lüke, Ulrich/ Peters, Hildegard, Freiburg/ Basel/ Wien 2018

LÜKE U: Jesu Männlichkeit oder Jesu Menschlichkeit? In: Theologische Quartalschrift Tübingen, 3. Heft 2018, S. 183 – 199.

LÜKE U: Wissenschaft, Wahrheit, Weisheit – Ein Annäherungsversuch aus der Systematischen Theologie. In: Lüke, U./ Peters, H. (Hrsg.): Wissenschaft – Wahrheit – Weisheit. Theologische Standortbestimmungen. Quaestiones Disputatae Bd. 293 Freiburg/ Basel/ Wien 2018, S. 17 – 56.

METTE N, Politische Theologie und Barmherzigkeit, in: H.-G. Janßen/J.D.E. Prinz/M.J. Rainer (Hg.), Theologie in gefährde ter Zeit, Berlin 2018, S. 321-324.

STEINKAMP H: Gouvernementalität – die ´neue Pastoralmacht´. in: H.G. Janßen, J. D. E. Prinz, M. J. Rainer (Hg.): Theologie in gefährdeter  Zeit (FS J.B. Metz). Münster 2018, S. 495-497.

Veröffentlichungen 2017

BÜNKER A: Reformation 2.0. „Die Calvins dieser Zeit“, in: feinschwarz.net, 8. Februar 2017; link: http://www.feinschwarz.net/reformation-2-0-die-calvins-dieser-zeit/

BÜNKER A: Verlernen lernen. Bildung für eine Kirche im Umbruch, in feinschwarz.net, 13. Juni 2017; link: http://www.feinschwarz.net/verlernen-lernen-bildung-fuer-eine-kirche-im-umbruch/

BÜNKER A: „Die Calvins dieser Zeit“. Reformation und Migration, in: SKZ 21 (2017) 185, S. 281f.

BÜNKER A: Herausforderung christlicher Migration: heilsame Unordnung im pastoralen Raumdenken, in: Lebendige Seelsorge, 68 (2017) 4, S. 269 – 274., im Druck

BÜNKER A: Taufbewusstsein und Kirchenentwicklung – Chancen und Grenzen, in: Lebendiges Zeugnis, 72 (2017) 3, S. 183 – 189.

BÜNKER A: Christliche Migrationsgemeinden – Aus der Marginalität zur postmigrantischen Normalität, in: Zeitschrift für Pastoraltheologie ZPTh 37 (2017) 2, S. 143 – 157.

KERSTIENS F: Barmherzigkeit als Anfang, in: Rosemarie Egger: Kann man ein Geheimnis lieben, Frankfurt 2017, S. 166-174

LÜKE U u. SOUVIGNIER G (Hg.): Wie objektiv ist Wissenschaft? Darmstadt: WBG 2017, 200 S.Darmstadt: WBG 2017

LÜKE U: Denkvoraussetzungen – Theologie angesichts einer naturalistisch  konzipierten Weltsicht. In: Wie objektiv ist Wissenschaft? Hrsg. von Ulrich Lüke u. Georg Souvignier. Darmstadt 2017, S. 105-123.

LÜKE U: Der Mensch – Plan Gottes oder (dummer) Zufall? Klarstellungen im Streit zwischen Schöpfungstheologie und Evolutionsbiologie. In: Zufall. Ein interdisziplinäres Symposion. Hrsg. von Ulrich Herkenrath u. Harald Schwaetzer in Verbindung mit August Herbst. Regensburg 2017, S. 145-168.

METTE N: Nicht gleichgültig bleiben! Die soziale Botschaft von Papst Franziskus, Ostfildern 2017 (22018).

Die Übersicht der Publikationen aus den Jahren 1969 bis 2016 befinden sich aktuell in Bearbeitung!

 

Spiritualität

 

Texte zum Thema: „Wo zwei oder drei … – Priesterlose Gottesdienste“

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Texte von Ferdinand Kerstiens

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Textauszüge aus: Ferdinand Kerstiens: Fragender Glaube – Kraft zum Widerstand. Glaubenswege durch das Lesejahr C. Edition Exodus, Luzern, 2003.
Es kann bestellt werden über alle Buchhandlungen (Brockhaus-Kommission) und über die Website des Verlages: www.kath.ch/exodus. Es enthält Betrachtungen zu allen Sonn- und Feiertagen des Jahres.

 

Weitere Texte

 

Bilder und Impressionen

2021-Theologischer Abend

2021-Jahrestagung

2020-Einkehrtage

2020-Jahrestagung

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2019-Einkehrtage

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