Der Freckenhorster Kreis: Unsere Geschichte

50. Geburtstag des Freckenhorster Kreises

Vor 50 Jahren wurde der Freckenhorster Kreis gegründet. Die Teilnehmer*innen der Jahrestagung vom 2. bis 3. Oktober 2019 haben einen Text als "Freckenhorster Ermutigungen" verabschiedet.

Freckenhorster Kreis 2019

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50. Geburtstag des Freckenhorster Kreises am 11.04.2019

190 Gäste folgten der Einladung nach Münster

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Ludger Funke

„Suche Frieden“ – Der Freckenhorster Kreis beim Katholikentag in Münster vom 9. bis zum 13. Mai 2018

Seitens des Ständigen Arbeitskreises hatten wir uns dazu entschieden, am Katholikentag in Münster teilzunehmen. Das ist auf dreifache Weise geschehen:

Am Donnerstagabend (10. Mai) haben wir um 22.00 Uhr zu einem Nachtgebet in die Mutterhauskirche der Clemensschwestern eingeladen. Die Leitung hatten Gaudentia Bröcker, Ludger Ernsting und Heinz-Bernd Terbille übernommen. Das Nachtgebet stand unter dem Thema „Friede in flüchtiger Welt – Kein Friede ohne Gerechtigkeit“. Die Resonanz war gut. Gebete, Texte und die musikalische Gestaltung haben ein sehr positives Echo gefunden. […]

„Suche Frieden“ – Der Freckenhorster Kreis beim Katholikentag in Münster vom 9. bis zum 13. Mai 2018" hier zum Weiterlesen [PDF-Dokument]
Bericht von Ludger Funke

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Hans Werners zum Gedenken

Mit überzeugenden, lebendigen Worten erinnert Ferdi Kerstiens an Pfarrer Hans Werners (1914 – 1995), einen der Initiatoren des Freckenhorster Kreises im Sommer 1969. Kerstiens war enger Mitarbeiter von Werners in der Katholischen Studentengemeinde Münster.

„Ich bin dankbar, dass ich Hans kennen lernen durfte. Ich habe viel von ihm gelernt. Hans las die Zeichen der Zeit und wandelte sich dabei. Sein Horizont wurde immer weiter. Er war ein faszinierender Mensch und ein treuer Zeuge des Evangeliums, von dem er lebte. Bei ihm habe ich erlebt, dass Theologie Leidenschaft wecken kann.

Seine Erfahrung als Sanitätssoldat im Zweiten Weltkrieg prägte ihn. Ein sterbender evangelischer Pfarrer schenkte ihm seine zerlesene Ausgabe des Neuen Testaments. Die hütete Hans durch alle Widerfahrnisse und Kontrollen und las darin, fand Kraft, auch die russische Kriegsgefangenschaft zu überstehen. 1989 gab er den Impuls zu einer Reise des Freckenhorster Kreises unter dem Motto: Versöhnung mit den Völkern der Sowjetunion.

Kirche St. Johannes in Recklinghausen, dem Geburtsort von Hans Werners. © Foto Markus Gutfleisch
Bild: Kirche St. Johannes in Recklinghausen, dem Geburtsort von Hans Werners. (© Foto von Markus Gutfleisch)

Hans war zunächst sehr hierarchisch geprägt. Demokratische Mitbestimmung und gesellschaftspolitisches Engagement innerhalb der Kirche setzten sich bei ihm schrittweise durch. Inzwischen hatte sich für ihn der kirchliche Wind gedreht. Er war zornig über die römischen Machenschaften, die das 2. Vatikanische Konzil zurückdrängen und wieder in hierarchischem Zentralismus alles bestimmen wollten. Später wurde er in die Synode der westdeutschen Bistümer gewählt. Als Sprecher der Glaubenskommission arbeitete er an der Erklärung „Unsere Hoffnung“ mit. Es lohnt sich, diesen Text zu lesen.“

Kerstiens nennt schließlich die Kontakte zu Befreiungstheologen und Bischöfen aus Lateinamerika. Mehrere Bischöfe besuchten den Freckenhorster Kreis; sie wurden Freunde. Hans Werners hat Reisen nach Brasilien gemacht und Sozialprojekte besucht. Daraus entwickelten sich Partnerschaften, die bis heute bestehen. […]

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