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Freckenhorster Kreis für Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren

Der Freckenhorster Kreis, eine Reformbewegung in der Kirche des Bistums Münster, setzt sich für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein. Solch eine Segnung hatte unlängst der Münsteraner Bischof Genn dem Kreisdechanten von Wesel und Domkapitular Stefan Sühling untersagt.

Kirchlich wird der Segen in verschiedenen Lebenssituationen zugesprochen. In jedem Fall geht es darum, etwas Neues zu beginnen und diesen Anfang „in Gottes Namen“ zu wagen.
Die Kirche hat bei ihren Amtshandlungen Menschen im Blick, die in der Gemeinde ihren Glauben bekennen und aus ihm heraus Kraft und Hoffnung gewinnen wollen.
Für gleichgeschlechtliche Paare in der Kirche hat Segnung als kirchliches Handeln eben auch diese Bedeutung. Sie möchten ihren Glauben bezeugen; sie erklären sich bereit, diesem Glauben in ihrer Partnerschaft Raum zu geben und auf ihm ihre Beziehung zu gründen. Sie erkennen an, dass sie nicht allein aus sich selbst heraus das Gelingen ihrer Partnerschaft erreichen können, sondern dazu Gottes Beistand und Schutz bedürfen. Wer maßt sich an, darüber urteilen zu wollen und einen Segenswunsch in dieser Situation verweigern zu wollen?

Der Freckenhorster Kreis erwartet von der amtliche Kirche in unserem Bistum, dass alle Christinnen und Christen in ihrer Liebe sich gesegnet wissen dürfen. Denn biblisch segnet Gott Menschen. Und diese geben mit ihrem Leben Antwort, weil sie den Segen Gottes miteinander teilen und so Bild der Liebe Gottes sind.

Freckenhorst, den 3. Oktober 2017

Neues aus dem Freckenhorster Kreises Juli 2017

Der Freckenhorster Kreis informiert an dieser Stelle über aktuelle Themen und Aktivitäten. Vieles, was im Kreis geschieht, ist spannend und wertvoll, dass wir hier darüber berichten. Wir freuen uns über Anregungen und Infos, die wir gerne aufgreifen. Bitte an gutfleisch.markus@posteo.de schicken. Vielen Dank vorab!

In der Juli-Sitzung erinnerte Markus Gutfleisch kurz an das Jubiläum 40 Jahre Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), das im Juni in Berlin gefeiert wurde. Die HuK hat aus diesem Anlass einen Sammelband veröffentlicht; unter gibt es weiter Infos über dieses Buch mit dem Titel „Aufgehende Saat“. Dort kann das Buch bestellt werden. [Link]

Der Freckenhorster Kreis hat eine Veranstaltung für das Katholikentagsprogramm vorgeschlagen:

Eine Pfarrei - viele Gemeinden - geht das in Frieden?

Gemeinde in Veränderung

Als Mitwirkende dieser Werkstatt schlagen wir Hermann Häring, Cäcilia Scholten und Werner Springer vor.

Die Strukturveränderungen der Kirche haben vielfach Frustration und Enttäuschung hervorgerufen. Die Chance des Evangeliums liegt in der Nähe zu den Menschen. Es geht darum, in der Lebenswelt präsent zu sein - dem haben die Strukturen zu dienen. Einen Ausblick unter diesem Aspekt will die Werkstatt wagen.

Der Katholikentag hat zugesagt, diesen Veranstaltungsvorschlag ins Programm aufzunehmen. Der 101. Deutsche Katholikentag findet vom 09. bis 13. Mai 2018 in Münster statt. Die Vorbereitungen sind im Gange.
Der Freckenhorster Kreis wird sich auch mit einem Info-Stand auf der Kirchenmeile präsentieren. Wichtige Frage: Was wollen wir präsentieren? Auf jeden Fall keine alten Flyer oder Texte (wenn, dann überarbeitet, d.h. auf heutigen Stand gebracht), eventuell Plakattafeln mit – aus Sicht des FK - relevanten Themen oder auch Positionen zu Kirche, Glauben, Theologie, Gemeinde, Franziskuszitate etc. auch provokant. Wir möchten interaktive Elemente mit einbeziehen und zur Kommentierung einladen.
Zudem wird der Freckenhorster Kreis zum Politischen Nachtgebet: „Friede in flüchtiger Welt. Kein Friede ohne Gerechtigkeit“ einladen. Heinz Bernd Terbille koordiniert die Vorbereitung. Es ist angedacht, dass dieses Nachtgebet an mehreren Abenden stattfindet. Zum Gebet wird es eine musikalische Begleitung geben.

Schwerpunktthema Kirche und Geld

Mit großem Interesse wird der Vortrag des Präsidenten der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Thomas Sternberg, aufgenommen. Er ist hier nachzulesen: Impuls: Die Bedeutung der Finanzgestaltung für Arbeit und Ansehen der Kirche in Deutschland

Der Freckenhorster Kreis sieht folgendes als wichtig an:

Ludger Ernsting wird den Diskussionsstand zusammenfassen und wird diese Punkte im Ständigen Arbeitskreis vorstellen.

Der Ständige Arbeitskreis hat sich neue Termine gegeben:
10. September; 08. Oktober, 12. November 2017
14. Januar, 18. Februar 2018.
Die Treffen des Ständigen Arbeitskreises finden sonntags von 15 bis 18 Uhr im Gasthaus, Heilige-Geist-Str. 7 in Recklinghausen statt.

Jahrestagung 2017, 02./03.Oktober, in der Landvolkshochschule Freckenhorst
Thema: „Integration von Geflüchteten – gesellschaftliche und kirchliche Herausforderungen“
Referentin: Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Institut für Christliche Sozialwissenschaft, Münster.
Ludger Ernsting macht einen Entwurf für die Einladung, die möglichst bald (digital) verschickt wird.

Freckenhorster-Kreis-Informationen
Der Arbeitskreis Halle (AKH), eine während der DDR-Zeit entstandenen basiskirchliche Gruppe, hat zurzeit keine eigene Mitgliederzeitschrift und möchte gern mit dem Freckenhorster Kreis in Sachen Zeitschrift kooperieren. Der Ständige Arbeitskreis begrüßt eine solche Zusammenarbeit, da sie beide Gruppen stärken kann. Zu Einzelheiten (Ausgestaltung, Finanzen) soll Rücksprache mit der Schriftleitung (Heinz Bernd und Ingrid Terbille) erfolgen.

Bei der nächsten Sitzung des Ständigen Arbeitskreise am 10. September 2017 wird der Text „Reformieren wir uns?! – Subjektives zur Meinungsbildung zum 500. Reformationsgedenken.“ von Klaus Krämer (Siehe QuerBlick 33, Dezember 2016, S. 7-10 und 52-57) Themenschwerpunkt sein.

Umzug Büro des Freckenhorster Kreises nach Recklinghausen

Das Büro ist plangemäß von Duisburg-Homberg nach Recklinghausen umgezogen. Monika Otto kümmert sich seit kurzem um Verwaltungsdinge.
Das Büro ist auch künftig unter fk-buero[at]gmx.de erreichbar.

 

Nachrichten aus dem Februar/März 2017 hier zum Weiterlesen [PDF-Dokument]