Arbeitskreis: Brasilien
Brasilienpartnerschaft
Als Reformgruppe im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils hat der Freckenhorster Kreis schon bald nach seiner Gründung Verbindung aufgenommen mit dem damaligen Erzbischof von Recife, Dom Helder Camara, um über ihn mit einer Kirche in der sogenannten Dritten Welt in Kontakt zu kommen.So ergaben sich seit 1970 partnerschaftliche Verbindungen zu Bischöfen und Theologen und deren befreiungstheologisch ausgerichteten Pastoral- und Entwicklungsprojekten. Manche dieser Projekte waren zeitlich begrenzt, andere laufen bis heute weiter. Ziel des FK ist eine partnerschaftliche solidarische Begleitung und Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen sowohl pastoraler wie auch entwicklungspolitischer Art.
Unterstützende und auf Austausch bedachte Partnerschaften bestehen zu:
- einem Landlosen-Projekt in Joao Pessoa. (Kontaktpartner: Erzbischof Dom Marcelo Carvalheira)
- dem CENAP, einer Institution in Recife, die Volksbewegungen und Basisorganisationen beratend begleitet,
- der CPP, einem Straßenkinderprojekt speziell für Kinder und Jugendliche, die von Gewalt bedroht sind, in Recife. (Kontaktpartner: Demetrius Demetrio)
- einer Popularschule für Kleinbauern in der Diözese Crateus, (Kontaktpersonen: Schwester Siebra und Bischof Dom Jacinto Brito)
- einer Basisschule im Sinne von Paulo Freire in verschiedenen kleinen Orten im Hinterland der Diözese Crateus, getragen von einem kleinen Kreis von jungen Lehrerinnen und Lehrern, (Kontaktpartnerin: Maria Fatima)
- der Indio-Pastoral von Bischof Dom Erwin Kräutler und der CIMI (Indiomissionsrat)
- mehreren kleinen Initiativen, u.a. von Ordensleuten, die inmitten der Armen leben.
Ein mehr caritativ ausgerichtetes Projekt ist das Amparo Maternal in Sao Paulo, eine Entbindungsklinik für die Frauen von der Straße, aus den Favelas und oftmals aus der Elendsprostitution. Geleitet und beseelt wird das Unternehmen von wenigen brasilianischen Schwestern, deren Grundsatz ist, dass sie keine Frau abweisen. Täglich werden 25-30 Kinder im Amparo Maternal geboren. Angeschlossen ist ein Amparo Sozial, in dem versucht wird, keine der Frauen wieder in die Ungesichertheit zu entlassen.
Die Brasilienkontakte werden von einem Arbeitskreis innerhalb des FK gepflegt, der u.a. auch den Solidaritätsfonds des Kreises vertritt. Über diesen Fonds werden die Spendengelder abgewickelt. Der Solidaritätsfonds ist vom Finanzamt zur Ausstellung von Spendenquittungen anerkannt.
Spendenkonten des Solidaritätsfonds des Freckenhorster Kreises gibt es bei der
Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65)
- speziell für das Amparo Maternal : Konto 3799 702
- speziell für das Straßenkinderprojekt des Demetrius in Recife: Konto 3799 705
- für alle anderen Brasilienprojekte des FK: Konto 3799 701
Weitere Informationen zu den Brasilienkontakten erhalten sie durch:
- Reinhold Waltermann
Telefon (0 25 01) 58 88 13
Telefax (0 25 01) 58 88 15 und - Erika Becker
Telefon (0 25 33) 677
Erika Becker
Immanuel-Kant-Straße 10
48161 Münster
Telefon: (0 25 33) 6 77
E-Mail: e.jo.becker@t-online.de